Ein frischer Morgen - die dicken Regenwolken am Himmel sind hoffentlich in den Tiefschlaf gefallen und wachen vorerst auch nicht mehr auf. Die Koffer sind gepackt, da es heute in ein anderes Hotel geht. Da in Zeiten von Corona nur 2 Menschen (w, m, d) in den Hotelaufzug dürfen, sind Wartezeiten vorprogrammiert.
Nachdem alle Sachen wieder im Auto verstaut sind, fährt mich Anne zum Startplatz nach Weilburg. Ich starte direkt an der Lahn. Der Radweg ist schmal... hoffentlich hält sich da der Gegenverkehr in Grenzen.
Nach weiteren 4 km erreiche ich Runkel mit über 9.000 Einwohnern. Hier wurde früher Bergbau betrieben und auch Wein angebaut.
Nach einer halben Stunde erreiche ich Limburg an der Lahn. Limburg ist zugleich Kreisstadt mir ca. 35.000 Einwohnern. Im Jahre 910 wurde Limburg erstmals urkundlich erwähnt. Das bekannteste Bauwerk ist der Limburger Dom, der oberhalb der Altstadt angesiedelt. In der Altstadt stehen noch viele Fachwerkhäuser in engen Gassen.
Hier noch einige Eindrücke der Altstadt...
Nach einer Altstadtrunde und einer kleinen Stärkung in einem Cafe, geht es weiter in Richtung Laurenburg. Die Lahn muss sich hier durch ein sehr enges Tal quälen. Für den Radweg ist da kein Platz mehr. Deshalb werde ich gezwungen, das Lahntal zu verlassen. die Radwegdesigner schicken mich über einen schweißtreibenden Hügel. Über eine flotte Abfahrt, durch den Fahrtwind werden meine durchgeschwitzten Klamotten wieder trocken, komme ich wieder zur Lahn und zugleich an meinem heutigen Endziel an.
